Positionen der Bürgerinitiative / Alternativen zur Stadtautobahn

1. Position zum geplanten Neu- und Ausbau der L 404

In der Verkehrsplanung der Stadt Düsseldorf finden sich unterschiedliche Konkretisierungen des geplanten Neubaus der L 404n, mit zum Teil widersprüchlichen Begründungen. Wurde als Hauptargument für die geplante L 404n lange Zeit die Entlastung einer Reihe weiterer Straßen im Düsseldorfer Osten vorgetragen, so nimmt der aktuelle Entwurf des Verkehrsentwicklungsplans für die Stadt Düsseldorf (Stand 27.10.2005) von genau dieser Prognose Abstand: Ein verkehrsentlastender Effekt der geplanten L 404n ist nicht zu erwarten.

Die zahlreichen Gründe gegen den Aus- und Neubau L 404n haben dagegen Bestand: erhebliche Umweltschäden, nicht absehbare Kosten für die kommunalen Haushalte, die langfristige Bevorzugung des Autoverkehrs, die Vernachlässigung von Wohnen und Wohnqualität in den betroffenen, dicht besiedelten Stadtteilen als kommunalpolitische Zielsetzung.

Unsere Position war und ist klar: Die L 404n ist nicht sinnvoll und sollte nicht gebaut werden.

Stattdessen schlagen wir vor:

2. Vorschläge für Verbesserungen im bestehenden Straßen- und Wegenetz

Es bedarf aus Sicht der Bürgerinitiative einer Reihe von Verbesserungen der gegenwärtigen Verkehrswege im südlichen Gerresheim.

Im Einzelnen schlagen wir vor:

3. Vorschläge bezüglich öffentlicher Verkehrsmittel

Das südliche Gerresheim verfügt über eine erfreulich dichte Infrastruktur öffentlicher Verkehrsmittel. Veränderungsbedürftig sind in erster Linie altersbedingte bauliche Mängel und zum Teil die Fahrfrequenzen und Fahrplanabstimmungen. Priorität sollte aus Sicht der Bürgerinitiative ein fahrgastfreundlicher Ausbau des S-Bahnhofs Gerresheim haben.

Im Einzelnen schlagen wir vor:

4. Vorschläge bezüglich des zukünftigen Umgangs mit dem Glashüttengelände und der Bahnhofsanlage

Die Anlagen der 2005 geschlossenen, ehemals weltgrößten Gerresheimer Glashütte und des 1838 errichteten Bahnhofs Gerresheim stellen eine industriehistorische Einheit von hoher regionaler und überregionaler Bedeutung dar. Dem sollte die Kommunalpolitik sowohl bezüglich der zukünftigen Verwendung des Glashüttengeländes als auch in der Verkehrsentwicklungsplanung Rechnung tragen. Es gilt, mit den regionalen Zeugnissen der Industrialisierungsgeschichte achtsam umzugehen und historische Substanz zu erhalten.

Im Einzelnen schlagen wir vor:

 
Home | Überblick | Aktuelles |Termine | Pläne | Bilder | Alternativen | Stellungnahmen | Hintergrund | Webradio | Links | Kontakt
Düsselaue | Im Brühl | Höherhofstraße | Gubener Straße | Morper Straße | Unterbacher See | Klima