Bürgerinitiative korrigiert CDU Gerresheim

Die CDU Gerresheim hat auf ihrer Internetseite folgenden Artikel veröffentlicht, in dem sie ihre Position zum Werkstattverfahren Glashüttengelände und dessen Konsequenzen auf die L 404n darstellt:

CDU Gerresheim korrigiert Kortmann

L404n ist die einzige Möglichkeit einen Großteil von Gerresheim und Vennhausen zu entlasten.

Gerresheim - Die Aussagen in der Presse von Frau Kortmann zur L404n zeigen, dass sie sich nicht mit dem Thema auseinander gesetzt hat, sondern reine Klientelpolitik betreibt. Gerade durch das Werkstattverfahren zur Gerresheimer Glashütte hat sich gezeigt, dass die L404n mit dem vierspurigen Ausbau notwendig geworden ist. Zum einen um das geplante Gewerbegebiet „Nach den Mauresköthen“ zu erschließen und zum anderen um das neu zu schaffende Viertel auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte nicht mit Durchgangsverkehr zu belasten. „Frau Kortmann scheint nicht zu wissen, dass das Siegerteam extra einen Schallschutzriegel aus Gewerbeeinheiten entlang der L404n geplant hat. Ich kann mich aber auch nicht erinnern, sie bei nur einer einzigen Veranstaltung des Werkstattverfahren gesehen zu haben“, so der Vorsitzende der CDU Gerresheim Rolf Buschhausen. Auch der Gerresheim Süden wird durch die geplante Straße nicht zusätzlich abgeschnitten. Marco Schmitz, Pressesprecher der CDU Gerresheim: „Das Siegerteam des Werkstattverfahrens hat zwei zusätzliche Querungen über die S-Bahn und die neue Straße geplant. Hinzu kommt eine mit Tageslichtlicht durchflutetet und nachts beleuchtete Unterführung, die in Höhe des zu erhaltenden historischen Bahnhofes entstehen soll.“

 

Wir korrigieren die CDU Gerresheim:

Wir halten es für dringend notwendig, einige der oben dargestellten Aussagen richtig zu stellen, da sie dem Verlauf und dem Ergbenis des Werkstattverfahrens widersprechen.

Die eindeutige Mehrheit der Teilnehmer am Werkstattverfahren hat sich gegen eine Vierspurigkeit der L404n ausgesprochen, und zwar sowohl die Mehrheit der beteiligten Planungsteams als auch die Mehrheit der anwesenden Bürger. Die optionale Vierspurigkeit wurde nur auf Drängen der CDU übernommen, ansonsten war eine zweispurige Straßenführung eindeutig favorisiert worden.

Die Planung eines Schallschutzriegels als Indiz für eine Vierspurigkeit der L404n umzudeuten, ist ein untauglicher Versuch, die Ergebnisse des Werkstattverfahrens in die Absichten der CDU umzudeuten. Eben dieser Schallschutzriegel ist auch bei einer zweispurigen Straßenführung unabdingbar, dabei ist allerdings noch keine Maßnahme zum Schallschutz südlich der Bahnlinie getroffen.

Die Verfasser des obigen Artikels werfen Frau Kortmann vor, an den Veranstaltungen des Werkstattverfahrens nicht teilgenommen zu haben - sie haben teilgenommen, allerdings wesentliche Ergebnisse des Werstattverfahrens nicht zur Kenntnis genommen oder zur Kenntnis nehmen wollen. Da fragt man sich, wer das größere Defizit hat.

 
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