Die geplante Stadtautobahn L 404 n wird die Kleingärten "Im Brühl" und "Weidenau" mit Lärm und Abgasen überziehe

Über die neue Rampenbrücke soll eine vierspurige Stadtautobahn gebaut werden. Sie ist Teil einer Gesamtstrecke von Unterbach/Vennhausen bis nach Flingern. Bis zu 50.000 Autos sollen tagsüber diese Strecke befahren. Ein "südlicher Arm" führt durch die Straße Im Brühl bis zur Morper Straße. Diese neue Stadtautobahn wird die Kleingärten sowie auch die Morper Straße und die Hagener Straße mit Lärm und Abgasen überziehen.

Im Nahbereich sehen die Maßnahmen folgendermaßen aus:

Wie bisher zweigt die Straße "Im Brühl" oben von der neuen Brücke ab, bleibt (zweispurig) jedoch auf dem Niveau der Bahntrasse und bleibt auch länger parallel dazu. Erst nach der Unterführung zum Kleingartengelände "Weidenau" fällt sie auf die Höhe der Morper Straße ab. Die alte Straße endet an dieser Stelle als Sackgasse. Die Neue weitet sich nach weiteren ca.100 Metern auf vier Spuren auf und löst sich etwa im Bereich des Getränketempels von der Bahntrasse, um dann in weitem Bogen auf die neue Unterführung zuzulaufen. In diesem Bogen mündet die Morper Straße ein, die an dieser Stelle dreispurig sein wird. Die neu zu bauende Unterführung liegt weiter nördlich und ersetzt die derzeitige zu schmale Unterführung. Nach der Unterführung wird die Straße wieder auf zwei Spuren eingezogen.

Dies alles hat erhebliche Folgen für die Anlieger im betroffenen Gebiet:

Die gewerblich genutzten Gebäude Nr.1 bis Nr.5, die alle durch einen Hof erschlossen werden, sind von der Neubaumaßnahme stark betroffen. Gewerbebetrieben im hinteren Hofbereich wird die Durchfahrt zu ihren Immobilien nur eingeschränkt möglich sein.

Die Hallen der Unternehmen "Getränke-Tempel" und "Zooland" müssen abgerissen werden. Das bedeutet den Verlust wichtiger Versorgungsunternehmen im südlichen Gerresheim sowie weiterer Arbeitsplätze.

Am südlichsten Gebäude, Haus Nr. 5, führt die Hochstraße in etwa 0,5 bis 1,0 m am Haus vorbei, eine unzumutbare Situation.

Die Kleingärtner der Parzellen Nr.190 bis 196 müssen mit einer zusätzlichen Beschattung ihrer Gärten durch die erforderliche 4,5 m hohe Spuntwand rechnen, die die neue Straße abstützen wird. Zusätzlich wird durch die Höherlegung der Trasse die Lärm- und Emissionsbelastung stark ansteigen.

Alle diese Folgen sind auch unter dem Gesichtspunkt zu werten, dass das Verkehrsaufkommen durch die gesamte Baumaßnahme erheblich ansteigen wird.

Keine Autobahn durch Gerresheim - keine Lärm- und Abgaswolke über den Kleingärten!

Gegen die neue Stadtautobahn hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, in der auch Vertreter der Kleingärtnervereine "Im Brühl" und "Weidenau" aktiv mitarbeiten.

Wir lehnen die neue Straße aus folgenden Gründen ab:

Bitte helfen Sie uns, die Stadtautobahn durch Gerresheim-Süd zu verhindern!

 
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